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Homepageausbau läuft weiter

Der weitere Ausbauschritt der Homepage ist getan. Seit nunmehr 3 Tagen habe ich einen Downloadberreich , wo diverse Texte, die für Kürbiszüchter interessant sein könnten, zum Download bereit stehen. Wer Texte oder Präsentationen hat, die er gerne anderen Züchtern bereitsellen möchte, kann mir diese gerne schicken und ich werde sie in dem Downloadbereich integrieren.


Auch die Galerie hat sich ein wenig verändert und darf gerne besichtigt werden. 🙂

Euch allen noch ein schönes Wochenende und am Montag werde ich euch über die Brandenburgischen Wiegemeisterschaften in Klaistow berichten.

Euer Kürbisolli

Kürbis adé scheiden tut weh ……..

Mit gemischten Gefühlen setzt man das Messer an die Hauptranke an und zögert noch einige Sekunden …. und dann schneidet man Zug um Zug, bis das Früchtchen von der Ranke getrennt ist.

Dieser Moment ist nicht so einfach, wenn man bedenkt, was man alles getrieben hat, um ihn so im Garten liegen zu haben. Aber es ist auch schön, dass alles nun endlich vorbei ist, Platz geschaffen wird und die Vorbereitungen für die nächste Saison 2011 beginnen können. Aber das könnt ihr ja auch alles hier verfolgen. Dann als er ab war, ging es ans anheben, was ich in dieser Saison etwas optimiert habe. Ich habe mir ein neues Tragegestell gebaut

und den Kürbis mit Gurten und Kettenzug an einer Hebekrone auf Anhängerhöhe gezogen. Noch schnell ein paar Erinnerungsfotos geschossen und dann ruff uff den geliehenden Anhänger, denn mein Anhänger passt nicht mehr 🙁 (An dieser Stelle danke Dirk ).

Auch die Hilfe der Nachbarn war unabkömmlich. Fred ist für meinen Dad eingesprungen, der auf  Arbeit in Berlin festgesessen hat. Aber es hat geklappt, als wäre er ein Profi-Kürbiszüchter. Das habe ich ihm mit einem kühlen Blonden gedankt (vielleicht kommt noch eins zum Ausschank :-)).

Werde den Kürbis ab morgen bis Samstag  im Hagebaumarkt in Zeesen, bei Königs Wusterhausen, ausstellen und dann am Sonntag nach Klaistow zum offiziellen Wiegen fahren. Da treffe ich hoffentlich den einen oder anderen meiner Homepage-Besucher.

Alles gute euer Kürbisolli

Blattwerk am Ende der Saison

Ja ihr Lieben, die Saison 2010 ist für meinen Dicken am 21.09.10 zu Ende. Ich werde ihn im Hagebaumarkt in Zeesen für 3 Tage ausstellen und am Samstag geht es dann endlich nach Klaistow. Leider werde ich in Klaistow nicht offiziell gelistet, weil mein Kürbis ja einen Split am Stiel (Stem-Split) hat, aber dennoch habe ich mich nach langem überlegen dafür entschieden, ihn dennoch zum Wiegen hinzubringen. Hier ein aktuelles Bild von meinem Racker.

Das Blattwerk sieht, wie ihr vielleicht schon auf dem Cam-Bild sehen konntet, nicht mehr so schön aus. Ursache: Schmetterlingsraupen , die sich nachts über die Blätter hergemacht haben und auch der Mehltau ist nicht mehr aufzuhalten.

Raupenschäden                                                  Mehltau

Es ist zwar noch etwas früh für einen Rückblick , aber ich bin mit der Saison 2010 mehr als zufrieden. Habe viele nette Kontakte mit Züchtern und Leuten vom Fache knüpfen können, die mich mit Rat und Tat sehr unterstüzt und mir toll geholfen haben.  Bin nun mal gespannt, welchen Platz ich bei einer offiziellen Teilnahme am Wiegen belegt hätte. Freue mich nun auf das Wiegen und werde euch hier über den Tag in Klaistow berichten.

Alles gute euer Kürbisolli

Wurzel-Glotz-Projekt

Wie viele ja wissen ist Brandenburg auf Sand gebaut. Das hat viele Vorteile, doch für den Hobbygärtner ist es ein Graus. Auf dem Bild kann man ganz gut erkennen, wie dünn die Erdschicht ist, bevor der Sand anfängt.

Also musste ich an den Kürbispflanzstellen Gruben ausheben und Sand gegen Muttererde austauschen. Die Frage war, wie tief mache ich die Grube?? Im Internet findet man Angaben von Züchtern, die von 3 Meter Wurzeltiefe reden und wiederum sagen andere, dass 40-50 cm reichen. Also hub ich die Grube 3,0 Meter tief aus und startete das WURZEL-GLOTZ-PROJEKT. Es ist eigentlich ganz einfach: ich stellte eine Glasscheibe mit der Länge von 170 cm senkrecht in die ausgehobene Grube und füllte sie mit der Muttererde.

Die Pflanze (1662 Stelts 09) setzte ich etwa 15 cm vor die Glasscheibe

und wartete einfach bis zum Ende der Saison, um zu sehen, wie tief die Wurzel an der Scheibe runter gewachsen sind. Gestern war es endlich so weit. Habe die Scheibe gegenüber der Pflanzstelle freigegraben und einige Fotos gemacht. Hier das Ergebnis:

Die Wurzeln gehen die vollen 170 cm an der Scheibe runter. Ist auf dem Foto vielleicht nicht ganz so gut zu sehen, aber ihr könnt mir glauben 🙂 . Die Frage ist natürlich, sind in 170 cm Tiefe denn noch so viele Nährstoffe für die Pflanze, die sie verwenden kann??  Ich kann es nicht sagen, aber die Hauptpflanzstelle etwas tiefer auszuheben, kann sicher nicht verkehrt sein. Das ist mein Fazit. Schreibt eure Erfahrungen und Meinungen doch einfach als Kommentar unter den Artikel.

Euch immer gute Wurzel euer Kürbisolli

Ranken-Split-Heilung am Stelts

Wie sich einige vielleicht erinnern können, berichtete ich am 11.06.2010 von einem Split an der Hauptranke , welcher sich beim Umstürzen des Wassertanks gebildet hatte. So ein Split ist nicht schön, aber auch kein Beinbruch. Hält man den Split schön trocken, vernarbt und verwächst er sich ganz gut. Hätte ich selber nicht gedacht, aber hier mal ein Foto, wie es am Anfang der Saison ausgesehen hat.


Und hier dieselbe Stelle 89 Tage später und ich finde, sieht nicht schlecht aus oder was meint ihr??

Dennoch wünsche ich euch allen immer eine heile Ranke :-). Eine Bitte habe ich noch an alle Besucher die Fotos am Tag des offenen GartensGalerie veröffentlichen kann. Sendet eure schönsten Bilder an gemacht haben: bitte stellt mir diese zur Verfügung, damit ich sie in meiner Turijan@onlinehome.de Danke schon mal an dieser Stelle.

Euer Kürbisolli