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Klaistow 2009 nachgereicht ( etwas spät aber na ja :-) )

Hallo Kürbisfreunde,
die Vorarbeit, also das Probeaufladen, haben mein Vater und mein Bruder Sven bereits am Samstag vor dem großen Wiegen geleistet.

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Gegen 6:00 Uhr am Morgen des großen Tages werde ich sanft wachgeküsst…nee nee nicht was ihr jetzt denkt….von zwei kleinen Elfen, die so aufgeregt sind und Angst haben, die Abfahrt nach Klaistow zu verpassen. Liebevoller Vater, wie ich so verschlafen sein kann, bitte ich Larissa und Celina, sich noch ein Stündchen in ihre Betten zu verkrümeln und auf das Klingeln des Weckers zu warten. Am 18.10 2009, punkt 08:00 Uhr (Papas Pünktlichkeit sei Dank) ging es auf nach Klaistow. Angekommen am Ort des Geschehens mussten wir feststellen, dass das Abladen in diesem Jahr nicht ganz so toll organisiert war, wie im Jahr zu vor. Vom Personal fühlte sich keiner so recht zuständig. Schade…. Ein Mann (sehr nett) versuchte mit uns, die „dicken Dinger“ auf Paletten des Hofes um zu laden. Später kamen dann doch noch 2 Kollegen von Buschmann & Winkelmann, die uns dann noch unterstützten. Während der Verladeaktion habe ich dann „FLOH“ kennenlernen dürfen, der uns super unterstützt hat (danke noch mal an dieser Stelle).

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Ab 10:00 Uhr haben wir erst mal ein tolles Frühstücksbuffet gestürmt, was für 8,50€ keinen Wunsch offen ließ. Dann begann das lange Warten und Fachsimpeln, welcher nun der schwerste Kürbis sein würde. Auch da haben „FLOH“ und mein Dad mich wieder gut aufgebaut. Denn ich war ein wenig geknickt, in Anbetracht der starken Konkurrenz.

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Ich selbst habe mich so auf Platz 8-11 geschätzt, wobei eher 9-10 als 8. Das Warten ist aber zunehmend lustiger geworden, denn das Bier war hervorragend und hat trotz Kälte toll geschmeckt… hihihi.

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Und was soll ich sagen, „FLOH“ wollte echt kein Bierchen mit mir und meiner angereisten Sippe trinken. Aber an dieser Stelle möchte ich nur noch sagen, es sei ihm verziehen. 14:00 Uhr…Trommelwirbel… das große Wiegen beginnt: Als 7. kam ich mit meinem 1405 Bobier 07, der laut OTT 298 kg haben sollte, auf die Waage. Das Ergebnis hat mich und auch die anderen Züchter etwas verblüfft, glaube ich, denn die Waage zeigte ein Gewicht von 323,0 kg an.

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Ich war total happy. Mein Jahresziel ( 300Kg ) habe ich damit übertroffen. Auch wenn der eine oder andere Kürbis viel größer war, hatten sie doch nicht so viel Gewicht wie mein „Baby“ :). Die Prozedur des Wiegens zog sich bis ca. 15:00 Uhr hin. Für 16:00 Uhr war die Siegerehrung angesetzt, also noch genug Zeit sich mit den anderen Züchtern über die Ergebnisse auszutauschen.
Um 16:00 Uhr dann die große Siegerehrung ,

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wo ich natürlich keine Rolle gespielt habe. Das war aber auch nicht so schlimm denn ich war selig mit meinen 323,0 kg.
Fazit: Im nächsten Jahr wieder dabei sein und schauen was raus kommt. Für 2010 gelten andere Regeln und das bedeutet, dass jeder Teilnehmer nur einen Kürbis zum Wiegen mitbringen darf. Nach dem neuen Regelwerk wäre ich in diesem Jahr auf Platz 3 gewesen, ist doch auch ein kleiner Trost :).

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Euch allen weiter dicke Dinger und ein Glück auf aus Brandenburg von Kürbisolli

Zeitungsbericht der MOZ

Ein dickes Ding: Oliver Langheim züchtete diesen 323 Kilogramm schweren Kürbis

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Fürstenwalde (MOZ) Oliver Langheim wollte es in diesem Jahr packen: Bei den 6. Berlin-Brandenburger Kürbis-Wiegemeisterschaften wollte der Fürstenwalder Züchter ganz vorn landen. Das größte Kürbis-Exemplar, das in seinem Garten herangewachsen war, brachte 70 Kilogramm mehr auf die Wagen, als sein größtes im vergangenen Jahr: 323 Kilogramm. Er hatte sich extra Kerne aus den USA besorgt. Die Pflanzen wurden von einer Web-Cam überwacht; unter kürbisolli.de konnte man beim Wachsen zuschauen. Dann, am vergangen Sonntag, fiel in Klaistow die Entscheidung. Es wurde ein 6. Platz; das Zweitexemplar (213,5 Kilo) kam auf den 9. Platz. „Ich bin wirklich zufrieden“, sagt Oliver Langheim. Der Siegerkürbis wog übrigens 391 Kilogramm.

Dienstag, 20. Oktober 2009 (08:25)

Kürbisrezept was lecker schmeckt !!!!

Liebe Kürbisfreunde,
ich habe mal zwei schöne Rezepte für unsere Lieblinge rausgesucht:

Bunter pikanter Kürbiseintopf

Zutaten:

1 Hokaido -Kürbis mittlerer Größe

300 g Gehacktes

100 g Basmati-Reis

150 g frische Champignons

2 Karotten

1 Brühwürfel

1 Zwiebel

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Dem Kürbis die Kappe abschneiden, Kürbisfleisch herausschneiden (aushöhlen) und Würfeln. Zwiebel fein hacken in etwas Öl anrösten, Gehacktes dazu, dann das Gemüse klein gewürfelt und Champignon in Stücke geschnitten dazugeben und würzen. Reis dazugeben mit Wasser und Brühwürfel aufgießen. Ca. 20 Min. zugedeckt garen lassen.
Danach eventuell etwas Flüssigkeit nachgießen, damit eine schöne Masse entsteht und noch ca. 10 Min. ziehen lassen.
Zum Schluss in den ausgehöhlten Kürbis füllen und servieren.

Jetzt ein viel erprobtes Hausrezept von Gitti aus Zeesen downtown:

Kürbiscremesuppe

650 g Butternut-Kürbis

2 kleine Zwiebeln

Salz und Pfeffer

500 ml Gemüsebrühe

Butter

Muskat

Cayennepfeffer

Creme fraiche

Zubereitung:

Zwiebeln hacken und in der Butter glasig dünsten. Den Butternut-Kürbis in Würfel schneiden und mit andünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und 45 min. köcheln lassen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer abschmecken. Zum Schluss die Suppe mit Creme fraiche verfeinern. Statt der Butter verwendet Gitti gern Kürbiskernöl.

Nun viel Spaß beim Ausprobieren. Gerne könnt ihr eure Erfahrungsberichte in meinem Gästebuch kund tun.

Euer Kürbisolli